Rezension zu Ein Mann für alle Nächte

Hallo ihr lieben Leseratten!

Letztes Wochenende habe ich ''Ein Mann für alle Nächte'' von Rachel Gibson beendet und würde euch jetzt gerne erzählen wie ich es fand. 
Viel Spaß beim Lesen!











Autor: Rachel Gibson
Titel: Ein Mann für alle Nächte
Seiten: 314 
Verlag: Goldmann
Preis: 8,99€
ISBN: 978-3-442-48448-5
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»Miss Vivien...lange nicht gesehen.«

Bei diesen Worten bekommt Vivien Leight Rochet weiche Knie. Henry Whitley-Shuler, der Albtraum ihrer Kindheit, steht vor ihr. Sie war das Mädchen, das sein Haus putzte, er war der unerträgliche Sohn reicher Eltern. Damals hatte Vivien sich geschworen, etwas aus sich zu machen und aus Charleston rauszukommen.
Sie hat es geschafft - als Hollywoodstar ist sie in ihre Heimatstadt zurückgekehrt. Sie ist eine glamouröse, erwachsene Frau, Henry sollte sie also nicht aus der Ruhe bringen können. Warum nur fühlt Vivien sich dann wieder genauso wie das unbedarfte Mädchen von damals?



Cover: 
Das Cover finde ich sehr schon gestaltet. Die Farben sind Perfekt aufeinander abgestimmt. Das helle Blau passt super zu der Pinken Schrift und den Pinken Details. Auch wenn ich nicht ganz verstehe, was das Cover mit dem Buch zu tun hat, finde ich es trotzdem wunderschön.

Charakter: 
Vivien Leigh Rochet ist eine selbstbewusste Frau und ist auch öfters ein echter Sturkopf. Und trotzdem ist sie mir richtig sympathisch geworden und auch richtig an Herz gewachsen, auch wenn ich sie manchmal nicht richtig verstehen konnte, weil ihre Handlung gerade nicht so viel Sinn ergeben hat. Kommen wir zu Henry Whitley-Shuler dem zweiten Hauptprotagonisten des Buches. Eigentlich ist er ein ziemlich netter Kerl, auch wenn er einen verdammten Sturkopf hat und viel von dem tut was seine Mutter ihm befiehlt. Er musste schon früh lernen die Familiengeheimnisse für sich zu behalten und hatte dadurch keine richtige Kindheit. Und trotzdem habe ich ihn an manchen Stellen gehasst, für das was er Vivien antut aber auch was er sich selbst damit antut. Er ist zwar ein Mann der weiß was er will, aber auch ein Mann der erst Spät bemerkt was wirklich zwischen ihm und Vivien ist. Man könnte sagen vielleicht sogar fast zu spät. Dann gibt es da noch Spence Whitley-Shuler anfangs war mir seine Rolle in dem ganzen Roman nicht so richtig klar, doch umso mehr ich gelesen habe und so mehr wurde mir bewusst das auch er eine entscheidende Rolle in der Handlung einnimmt. Anfangs konnte ich ihn überhaupt nicht leiden. Er war arrogant und übermütig, hat sich für jemand besseren gehalten. Doch im Laufe des Romans hat man auch eine andere Seite an ihm kennengelernt. Die verletzliche und ruhige Seite. Und dann gab es da noch Nonnie Whitley-Shuler oder wie sie von Vivien auch gekannt wird, die Gottesanbeterin. Mit ihr konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Während des ganzen Buches ging sie mir dermaßen auf die Nerven, das ich mich gefragt habe wie man nur so gemein zu jemandem sein kann, der gerade seine Mutter verloren hat. Klar zwischen zeitlich war auch Nonnie mal Nett, aber das war dann auch wirklich sehr selten und haben nicht wirklich etwas zu ihrer Persönlichkeit beigetragen. Und selbst wenn ich jetzt an das Buch denke und an Nonnie, so kann ich sie trotzdem nicht leiden. Sie ist eine gehässige Frau, die nur das beste für sich will und das holt sie sich mit allen Mitteln die ihr zur Verfügung stehen.

Inhalt:
Wie auch schon das andere Buch das ich von Rachel Gibson gelesen habe, fand ich auch dieses echt wunderbar. Ihr Schreibstil ist flüssig und das Buch kann man in einem Rutsch durchlesen. Die Idee hinter dieser Geschichte ist wunderbar, auch wenn ich die Protagonisten an manchen Stellen so überhaupt nicht verstehen konnte und sie mir teilweise auch richtig auf die Nerven gingen. Ein Mann für alle Nächte, ist nicht nur eine Geschichte in der man viel lacht, Nein sie behandelt auch ein nicht so schönes Thema, dass jeden von uns treffen kann. Und genauso so wie es bei Vivien war, kann es auch uns aus der Bahn werfen. Es würde uns schwer fallen, wieder zurück ins Leben zu finden, zu versuchen jeden Tag nach dem anderen zu überstehen, ohne zusammenzubrechen. Vivien hat es irgendwie geschafft und das nur weil sie viel Unterstützung hatte, von Menschen, von denen sie es nie im Leben erwarten würde. Und dann kommt das große Geheimnis der Familie Whitley-Shuler ans Licht und Vivien wird schon wieder total aus der Bahn geworfen und danach kommt der nächste Schock für Vivien und sie muss sich fragen, was sie jetzt machen soll. Wie es nun mit ihr und ihrer Karriere weitergeht? Wie sie ohne Henry leben soll?
Ich finde Rachel Gibson hat Viviens Gefühle so Realitätsnahe beschrieben hat, dass ich ich in sie hinein versetzten konnte und mit ihr Gefühlt habe. Während des Romans habe ich mit gelacht, habe ich mit gelitten, und selbst bei den Peinlichkeiten habe ich mich zusammen mit den Protagonisten geschämt. Ja ich habe sogar ein paar Tränen zurückhalten müssen, weil sie mir so leidgetan hat.
Der Titel ist sehr passend gewählt, wie ich finde. Klar anfangs versteht man nicht ganz was der bezwecken soll, doch ungefähr bei der Hälfte des Romans macht der Titel dann doch Sinn. Er passt irgendwie wie die Faust aufs Auge.

Bewertung:  
Ich kann nicht anders als diesem Buch 5 von 5 Sternen zu geben. Dieses Buch ist so Fassettenreich und wie ich finde auch tiefgründig, dass es mich einfach begeistert hat und ich die letzten 250 Seiten in einem Rutsch durchgelesen habe.




Ein Mann für alle Nächte ist ein wunderbares Buch auch für zwischendurch. Ich kann es jedem Empfehlen, der so wie ich Liebesroman liebt, die auch manchmal etwas verzwickter sind. 
Also von mir eine klare Weiterempfehlung!



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